Neue Studie von AdDefend und Appinio zeigt: Die Werbewahrnehmung von Adblocker-Nutzern und regulären Usern ist nahezu identisch

Neben einer fast gleichwertigen Offenheit für Werbung weist die Studie nach, dass Werbeausspielung auf geblockter Reichweite einen positiven Einfluss auf das Markenimage hat.

Hamburg, 02. Mai 2019 – AdDefend, der führende Anbieter für Adblock Advertising, hat eine gemeinsame Studie mit der Marktforschungsplattform Appinio veröffentlicht. Als Grundlage gilt die Fragestellung, inwieweit sich Nutzer von Adblockern und reguläre User in der Haltung und Wahrnehmung von Online-Werbung unterscheiden. Die Umfrage mit über 1500 Befragten ergibt, dass die Werbewahrnehmung nur gering voneinander abweicht.

Im Rahmen der Online-Umfrage wurden 1511 Desktop-Nutzer zu insgesamt 22 Fragen interviewt, die sowohl ihr Verhalten gegenüber Werbung als auch die Wahrnehmung von Online-Anzeigen in den Fokus nahmen. 50% der Teilnehmer nutzen einen Adblocker. Ein Abgleich der Grundangaben der Befragten ergibt, dass der durchschnittliche Adblock-Nutzer zwischen 18-34 Jahre alt, mehrere Stunden täglich im Internet aktiv und überdurchschnittlich gebildet ist sowie über ein hohes Haushaltseinkommen verfügt.

Die Kernaussage der Umfrageergebnisse ist, dass die Nutzung von Adblock Advertising keinen signifikanten Einfluss auf die Markenwahrnehmung bzw. auf das Image werbender Marken hat. „Häufig werden wir gefragt, warum wir Werbung an Adblocker-Nutzer ausspielen, diese wollten doch gar keine Werbung sehen. Unsere Erfahrung der letzten Jahre und die Performance auf unserer Reichweite sprechen jedoch eine andere Sprache. Anhand der Umfrage weisen wir nach, dass unaufdringliche Werbeanzeigen von guter Qualität auch Nutzer von Adblockern überzeugen und keine negativen Auswirkungen für Werbetreibende haben. Das Resultat zeigt nicht nur, dass die Anzeigen angenommen werden, sondern sogar eine positive Wahrnehmung der letztgesehenen Werbung verschiedener Marken – die Ergebnisse bestätigen unsere Erfahrungen, die wir als Unternehmen täglich machen.“, fasst Dominik Reisig, CEO von AdDefend, zusammen.

Blockende Technologien sind seit vielen Jahren weltweit auf dem Vormarsch. Während es trotz steigender Raten um das Thema „Adblocking“ in letzter Zeit medial eher ruhig geworden ist, entwickeln sich fast unbemerkt in der Technik immer mehr Systeme, die neben Werbeausspielung auch Trackings blockieren und deren Verbreitung ungeahnt hoch ist. Neben den gängigen Adblock- Anbietern wird unter anderem auch im Firefox Private Mode Werbung sowie jegliches Tracking geblockt. Auch Apple’s Browser Safari und Safari Mobile, die immerhin unter den in Deutschland genutzten Browsern einen Marktanteil von 19% verzeichnen, blockieren Trackings.

Wie viel Reichweite Werbetreibenden durch blockierende Systeme verloren geht, ist den wenigsten bekannt. Adblocking ist kein vorübergehendes Phänomen, sondern ein Thema, mit dem sich die digitale Werbebranche in Anbetracht der wachsenden Zahlen in Zukunft auseinandersetzen muss. Mehr Details zur Umfrage können der Umfrage-Auswertung entnommen werden.

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